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Leserbriefe

Macron hat sein Volk verloren

«KI-generiertes Symbolbild»

In Frankreich wächst der Unmut, und die Menschen tragen ihren Protest auf die Strasse. Während Milliarden in die Unterstützung der Ukraine fliessen, fragen sich immer mehr Bürger, weshalb gleichzeitig im eigenen Land das Geld für dringende Aufgaben fehlt. Politischer Sprengstoff, von dem insbesondere Marine Le Pen profitieren könnte.

In Deutschland brodelt es ebenfalls. Die AfD verzeichnet politischen Zulauf, während gesellschaftliche Spannungen, Migrationsprobleme und gewaltsame Ausschreitungen die politische Debatte weiter anheizen. Die etablierten Parteien stehen zunehmend unter Rechtfertigungsdruck.

Und die Schweiz? Wir sollten sehr genau hinschauen, wohin sich Europa entwickelt. Steigende Staatsausgaben, wirtschaftliche Schwierigkeiten und gesellschaftliche Konflikte werfen ernsthafte Fragen auf.

Die entscheidende Frage lautet. Weshalb sollte die Schweiz ihre politische Eigenständigkeit leichtfertig aufs Spiel setzen und sich enger an eine EU binden, deren wirtschaftliche und politische Entwicklung zunehmend umstritten ist?

Nicht jeder Zug, der Richtung Brüssel fährt, führt automatisch in eine bessere Zukunft. Und auf einen Schlitten, der immer schneller talwärts fährt, muss man nicht auch noch freiwillig aufspringen!

 

Stephan Gafner
Präsident SVP Hombrechtikon

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