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Neutralität, Asylprobleme und Strommangellage

Die SVP hat viel zu tun. Kantonalpräsident Benjamin Fischer rief die Delegierten des Bezirks Meilen auf, sich den Problemen der Bürger anzunehmen.

An der Delegiertenversammlung der SVP des Bezirks Meilen bot der Kantonalpräsident und Nationalrat Benjamin Fischer eine souveräne Analyse der zurückliegenden Gemeindewahlen. Auch äusserte er seine ersten Eindrücke aus der Berner Frühlingssession. Dem Bezirk Meilen stehen die Wahlen noch bevor. Das rechte Seeufer, so Fischer, könne stolz sein auf einige der landschaftlich reizvollsten Örtlichkeiten im Kanton, vor allem aber verdanke der Kanton der Goldküste viele gute Steuerzahler. Der Kantonalpräsident betonte, dass sich in den Wahlen früherer Jahre und Jahrzehnte die Erfolge des prononcierten SVP-Kurses bei den Parlamentswahlen mit den Erfolgen volksnaher, bekannter Exekutiv-Politikern verbunden habe.

Noch immer sei diesbezüglich die Welt in Bezirken wie Winterthur-Land und Andelfingen in Ordnung. In den anonymeren urbanen Zentren kenne man sich aber nicht mehr, wähle nach Parteien und sondere darum oftmals die SVP-Exponenten aus. So seien die Wahlen vor allem auch in den Zürcher Parlamentsgemeinden nicht zufriedenstellend ausgegangen. Es gelte, das Gedankengut der SVP noch intensiver an die Bürger heranzutragen – und dies nicht nur vor den Wahlen. Die Neutralität, die Asylpolitik und vor allem die drohende Strommangellage seien Themen, welche die Bürger durchaus beschäftigten.

Benjamin Fischer bot auch einen Rückblick über die vergangene Frühlingssession, die seine erste war. Hier sei ihm aufgefallen, dass sich die Nationalräte überaus wichtig nähmen und bei jedem Votum hofften, am Abend kurz in der «Tagesschau» zu erscheinen. Unzählige Redner hätten viele Stunden über die Gletscher-Initiative gesprochen, für die überaus wichtige, von der SVP verlangte Sondersession zum Beitritt der Schweiz in den Uno-Sicherheitsrat aber nur eine halbe Stunde aufgewendet. Dabei entscheide dieses Gremium neutralitätswidrig über Krieg und Frieden. Nachdrücklich warnte Fischer vor den kantonalen Vorlagen vom 15. Mai, nämlich vor der von den Linken verlangten Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters auf 16 Jahre und vor dem kantonalen Bürgerrechtsgesetz. Dieses gehe von der verfehlten Vorstellung aus, die Einbürgerung sei der erste, nicht der letzte Schritt zur Integration. Die frisch vorgetragenen, einprägsamen Gedanken des Kantonalpräsidenten ernteten bei den Bezirksdelegierten grossen Applaus.

Zuvor hatte Bezirkspräsident Tumasch Mischol (Hombrechtikon) zügig und humorvoll durch die Traktanden geführt. Er wünschte den Sektionen alles Gute bei den bevorstehenden Gemeindewahlen und lobte die Qualität der Kandidierenden. In den Ausschuss der Bezirkspartei wurden die bisherigen Benno Müller (Zumikon) und Christoph Mörgeli (Stäfa) für zwei Jahre wiedergewählt. Die Hombrechtiker Gastgeber verwöhnten die Delegierten mit einem währschaften Nachtessen nebst einem guten Tropfen, selbstverständlich von einheimischen Rebhängen.

Christoph Mörgeli, Alt-Nationalrat, Stäfa

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